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Gefährlicher Trend

Forscher warnen vor Zahnpasta mit Aktivkohle                                                                                                (Artikel aus der DZW Ausgabe 34-35/2019)

Ein strahlendes, sympathisches Lächeln soll Gesundheit und Vitalität vermitteln, den Auftritt im Job oder in den sozialen Medien perfektionieren. Weiße Zähne stehen also hoch im Kurs. der neueste Trend, so berichtet Alldent, sei  Zahnpasta mit Aktivkohle. Angeblich soll dies ein natürliches Mittel sein, , Zähne schonend aufzuhellen. Laut einer Pressemitteilung des Zahnzentrums warnen Forscher ausdrücklich davor: Die schwarzen Pasten könnten Karies begünstigen und bei Parodontitis sogar schaden. Der aufhellende Effekt sei zweifelhaft.

Eine Zusammenfassung von 118 Studien mit etwa 50 kohlehaltigen Zahnpasten haben gezeigt, dass die meisten dieser schwarzen  Pasten feines Aktivkohlepulver aus unterschiedlichen karbonreichen Substanzen enthielten, neben Holz und Kohle beispielsweise auch Bambus oder Nussschalen, so das Unternehmen. Einige Pasten haben somit einen hohen Anteil verschiedenartiger Schleifpartikel, was bei der Bestimmung des RDA-Wertes (Relative Dentin Abrasion) problematisch sei. Der Weiß-Effekt der Aktivkohleprodukte sei also keinen Aufhellung der Zahnfarbe (Bleaching), sondern bedingt durch den Abrieb von Belägen. Selbst wenn die Pasten bleichende Komponenten enthalten, sei fraglich, ob sie wirken. Denn Aktivkohle werden wegen ihrer hohen Absorbationsfähigkeit in vielen Bereichen als Filtersubstanz eingesetzt. Das gelte auch für Fluoride, sodass potenziell auch das Kariesrisiko erhöht ist, heisst es ind er Presseinformation. Bei intensivem Gebrauch könne die Zahnpasta oberflächliche Schmelzdefekte verursachen oder Füllungen schädigen. Die entstehende graugrüne, schlammartige Zahnpastamasse habe die Tendenz, sich im Sulkusbereich, den Zahnszwischenräumen sowie auf der Zunge abzulagern. Um die Rückstände vollständig zu entfernen, müsse man nachputzen.

Wie bei anderen “Bleaching”- oder “Whitening”-Zahncremes mit hohen Schleifpartikel-Anteil (RDA über 80) könne ein Jo-Jo-Effekt auftreten, weil der angeraute Zahnschmelz für neue Verfärbungen empfänglich werde, so die Darstellung. Die Zähne könnten im schlimmsten Fall sogar noch dunkler werden als zuvor. Deshalb sollte man Whitening-Zahncremes nur sporadisch als Ergänzung anwenden, etwa nachdem man stark färbenden Rotwein, Curry oder Cola zu sich genommen hat. Langfristig sei das beste Mittel für strahlende Zähne eine gesunde Mundhygiene. Regelmässige professionelle Zahnreinigungen (PZR) entfernen oberflächliche Verfärbungen und Ablagerungen. Wenn sich dagegen die Zahnsubstanz verdunkelt haben oder von Natur aus bräunlich oder gelblich sei, könne sich ein Bleaching als tiefenwirksame Aufhellung der Zahnfarbe empfehlen. Die Zahnsubstanz dürfe jedoch nicht geschädigt werden.

Alle Bleachingmittel basieren auf dem chemischen Prozess der Entfärbung durch Wasserstoffperoxid, auch die Do-it-Yourself-Mittel. Wenn allerdings solche Produkte häufig und ohne zahnärztliche Kontrolle anwendet, riskiert man, den Zahnschmelz zu zerstören. Das Wichtigste beim Bleaching sei also die Vorab-Kontrolle durch den Zahnarzt, denn nur bei gesunden Zähne ohne Karies sei die Aufhellung des Zahnschmelzes gut möglich. Eine Methode sei das In-Office-Bleaching: Zu Beginn erhält das Zahnfleisch eine Schutzmaske. Auf die Zähne kommt ein Bleichgel mit Wasserstoffperoxid, das mithilfe einer speziellen UV-Lampe aktiviert wied, heisst es in der Mitteilung. Nach einigen Minuten wird das Gel entfernte und der Vorgang wiederholt. Nach nur einer Sitzung seien die gewünschten Ergebnisse sichtbar. Das Home-Bleaching mit angepassten Kunststoffschienen vom Zahnarzt sei aufwendiger: Das Bleichgel wird in die Schiene eingefüllt, die man zu Hause einige Stunden am Abend oder über Nacht trägt. Um die gewünschte Aufhellung zu erreichen, brauche man etwa zwei bis drei Wochen. Alldent erklärt, dass eine Aufhellung in der Regel zwei Jahre erkennbar bleibe. Wer nach einiger Zeit mit seiner Zahnfarbe nicht mehr zufrieden sei, könne das Bleichen normalerweise unproblematisch wiederholen,

Da Bleaching als kosmetische Behandlung gilt, sind die Kosten nicht von der Krankenkasse oder einer Zusatzversicherung gedeckt.

 

 

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